Noosa – Australien
Australiens Noosa ist mit der schönste Badeort der Ostküste Australiens – Bade- und Wassersportfreunde werden in Noosa voll auf Ihre Kosten kommen. Noosa grenzt mit seinen Stränden direkt an einen Nationalpark. Der Main Beach in Noosa ist flach abfallend und somit für Familien und Surfanfänger bestens geeignet. Einer der schönsten Stadt-Strände in Australien.
Entdecken kann man beim tauchen hier weniger, da das Great Barrier Reef noch zu weit entfernt ist. Es muss ja auch nicht immer die komplette Tauchausrüstung sein, Schnorchel und Flossen reichen meist auch schon aus um die Unterwasserwelt in Australien mal zu erkunden. Aber weiter nördlich wird man diesbezüglich mit Sicherheit mehr auf seine Kosten kommen als in Noosa.
Wer einmal die allseits beliebten und bekannten Koalas von Australien erleben möchte dem kann man nur empfehlen den Nationalpark über den Boardwalk zu erkunden. Hier sieht man desöfteren Koalas in freier Wildbahn. Freunde von Kunst und Kultur werden von Noosa begeistert sein, es warten viele Ausstellungen, Museen, Märkte und Festivals auf kulturell interessierte Gäste.
Wer gerne in Australien Surfen lernen möchte kann in Noosa bei einer Surfschule anfangen und auf das Brett steigen. Es ist gar nicht mal so schwer wie es aussieht und macht richtig viel Spaß. Surfanfänger sind am Main Beach bestens aufgehoben. Für Fortgeschrittene und Profis bietet der Sunshine Beach ideale Bedingungen.
In der Hastings Street, direkt an der Strandpromenade kann man auch wunderbar shoppen, viele Geschäfte reihen sich hier aneinander von teuren Designerklammoten bis hin zu Surfbekleidung und Second Hand, alles ist mehrfach vorhanden und läd zum Geld ausgeben ein. Nach all der Anstrengung kann man dann in eins der vielen Cafes und Kneipen in Noosa und sich vom Tag erholen. Viele kulinarische Köstlichkeiten der Küche in Australien erwarten die Besucher in Noosa.
Für alle die gutes Essen lieben ist das Noosa Gourmet Festival ein toller Event, der Anlass zu diesem Festival ist der “Wine and Food Day” in Australien am 17. Mai jeden Jahres. Bei diesem Festival kann man sich von Chefköchen bekochen lassen oder auch selbst kochen, wer zu dieser Zeit in Noosa ist sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen. Hier kann man Australiens Küche mal genauer kennen lernen und hautnah viele tolle Gerichte entdecken.
Freunde von gutem Wein können einen köstlichen Wein aus Australien für sich entdecken. Ein tolles Event in Noosa mit vielen Kostproben australischer Kochkünste. Den Abend kann man dann in australischen Kneipen typisch bei einem Bier oder einem Wein ausklingen lassen.
Internetcafes gibt es in Noosa schräg gegenüber des Irish Murphys Pubs und an der Strandpromenade unweit der Hastings Street. Letzteres ist etwas teurer aber mit neueren PC`s ausgestattet.
Noosa National Park
Dass ich absolut von Noosa begeistert bin hab ich in meinen anderen Beiträgen ja bereits erwähnt. Heute möchte ich mal ein bisschen was über den Noosa National Park erzählen.
Das schöne daran ist, dass Noosa direkt an den National Park grenzt und vom Boardwalk am Main Beach erkundet werden kann. Der Boardwalk erstreckt sich ein paar Kilometer, ist aber an einem Nachmittag schön zu erkunden. Vorbei an Hells Gate, eine Steilküste an die die Wassermassen des Ozeans prallen – ein sehr sehenswertes Schauspiel. Wenn man Glück hat kann man den ein oder anderen Koala am Wegesrand des Boardwalks entdecken. Die Koalas kommen hier recht häufig vor und können noch in freier Wildbahn beobachtet werden – eine echte Alternative zu den Koalas in den Streichelzoos. Von dieser Art der Zuschaustellung bin ich aber eh kein Freund.
Der Boardwalk führt immer entlang der Küste durch den National Park bis zum Sunshine Beach und ist auch mit leichtem Schuhwerk begehbar, da er sehr stabil und gut ausgebaut ist. Auf dem Weg dort hin findet man auch ein paar abgelegenere Strände an denen sich einige Surfer tummeln.
Green Island
Green Island ist ein absolutes Muß in Australien wenn man sich in der Gegend um Cairns herumtreibt. Von den angebotenen Kurztrips in Cairns, woran es bei Weitem nicht mangelt, ist dieser Trip nach Green Island noch einer der erschwinglichsten und schönsten.
Viele Unternehmen bieten Tagesausflüge per Katamaran nach Green Island an. Die Fahrtzeit von Cairns beträgt ca. 45 min. Schnorchelausrüstung kann auf Green Island ausgeliehen werden. Geschnorchelt werden kann direkt vom Strand aus, was besonders für Anfänger geeigneter ist als direkt am Great Barrier Reef.
Nach der relativ kurzen Fahrtzeit von Cairns aus erstreckt sich diese kleine Bilderbuchinsel mit weißem Sandstrand und türkisfarbenem Meer. Alleine der Bootssteg ist schon ein Highlight an sich und genau so wie man sich eine Trauminsel vorstellt.
Sonnencreme nicht vergessen, schattige Plätze sind direkt am Strand von Green Island nur knapp vorhanden. Für alle Kulturinteressierten gibt es auch ein kleines Museum.
Auf der Insel befindet sich zudem ein Hotel, jedoch reicht ein Tagesausflug vollkommen aus. Green Island läßt sich relativ schnell auf dem Regenwald-”Boardwalk” umrunden.
Mossman Gorge
Mossman Gorge ist eine Perle des Daintree Nationalparks. Riesige glattgeschliffenen Steine im smaragdgrünen glasklaren Wasser – Ein kleiner Traum mitten im Regenwald.
Über einen Boardwalk kann man den üppig bewachsenen Regenwald bei Mossman Gorge erkunden und dabei auch über eine Hängebrücke den strömenden Fluß überqueren. Wenn der Fluß nicht zu viel Wasser führt ist es sogar möglich die Steine über einen kleinen Wasserfall als Rutsche zu benutzen. Das Wasser bei Mossman Gorge ist zwar recht kalt, jedoch eine willkommene Abkühlung bei der hohen Luftfeuchtigkeit.
Ich kam leider nicht in diesen Genuss, da ich dort zum ersten mal hautnah miterleben durfte, dass der “Regenwald” seinen Namen nicht zu Unrecht trägt. Von einem Moment auf den anderen gab es regelrecht monsunartige Niederschläge und man fühlt sich wie einmal durch die Waschmaschine gezogen. Vielleicht aber auch ein schöneres Erlebnis als bei strahlendem Sonnenschein. Regen ist in Australien nicht wie in Deutschland sondern warm und auf irgendeine Art und Weise anders…weicher… und mit viel dickeren Tropfen.
Zeitweise kann es am Mossman Gorge recht überfüllt sein, da viele Touristen mit Bussen angekarrt werden. Dieses schöne Fleckchen sollte man auf keinen Fall auslassen wenn man sich in der Gegend um Port Douglas aufhält. Mossman Gorge ist ca. 15km von Port Douglas entfernt. In der Regenzeit sind hier aufgrund der monsunartigen Niederschläge die Wege teils unpassierbar.
Fazit: Mossman Gorge ist ein Regenwaldparadies, das man auf dem Weg nach Norden auf jeden Fall mitnehmen sollte. Vielleicht auch die letzte Möglichkeit unbekümmert im kühlen Nass zu plantschen, da es in der Regenzeit in dieser Gegend absolut nicht ratsam ist ins Meerzu gehen. Dies liegt zum einen an den vielen giftigen Quallen und auch an den sog. Salties, den Salzwasserkrokodilen.
Fraser Island
Fraser Island – Die größte Sandinsel der Welt. Insel Fraser Island liegt ca. 200km nördlich von Brisbane im Bundestaat Queensland.
Entstanden ist dieses Meisterwerk der Natur durch Sandverwehungen vom Festland. Diese sind im Laufe der Jahrhunderte zu bis zu 200 Meter hohen Dünen herangewachsen und festigten sich nach und nach durch die Pflanzenwelt.
Der 75-Mile Beach ist die offizielle und einzige befahrbare Straße auf Fraser Island. Hier tummeln sich Allradfahrzeuge, spezielle Busse und sogar kleine Flugzeuge zum starten und landen. Wenn die Flut einsetzt kann die Fahrt recht abenteuerlich werden.
Baden ist auf Fraser Island sehr riskant! Zum einen wegen gefährlicher Strömungen und zum anderen da es dort von Haien nur so wimmelt. Letzteres ist übrigens, wie ich selbst feststellen konnte, nicht nur ein Gerücht um Touristen fern zu halten. Am Indian Head dem schönsten Aussichtspunkt konnte ich einige Haie und Rochen in relativer Strandnähe entdecken. Unweit von diesem Punkt haben auch ab und an einige Seeadler ihre Nester.
Eine weitere Attraktion auf Fraser Island ist das Wrack der S. S. Maheno. Dieser ehemalige Luxusdampfer war 1935 gerade auf dem Weg nach Japan um verschrottet zu werden, wurde jedoch unglücklicherweise vor Fraser Island von einem Zyklon erfasst und lief auf Grund. Es gibt wohl kaum jemand der auf Fraser Island war und kein Bild davon hat…
Sagenhaft ist auch der Süßwassersee Lake McKenzie auf Fraser Island. Glasklares türkisfarbenes Wasser und blendend weißer Sand wie man ihn teilweise nicht mal in der Karibik findet. Die Frage ist wie lange man noch in diesen Genuß kommen darf, da einige Umweltgruppen fordern die Seen für Touristen zu sperren. Das wäre natürlich sehr schade aber dennoch verständlich, da viele trotz dringender Bitte sich regelrecht in Sonnencreme suhlen bevor sie ins Wasser gehen.
Es kann auch in einigen wenigen Hotels und Campingplätzen auf der Insel übernachtet werden. Meiner Meinung nach reicht ein Tagesausflug nach Fraser Island aber aus. Wenn man mit Kindern unterwegs ist sollte man besonders Nachts auf der Hut sein, da einige Dingos auf der Insel leben und es immer wieder zu Zwischenfällen kommt. Bisher ist allerdings offiziell nur ein Todesfall zu verzeichnen. Wir hatten Glück und konnten einen zu Gesicht bekommen, jedoch war dieser eher scheu als aggressiv.
Weiterführende Links:
http://paddyundmari.wordpress.com
http://blog.faky.net
http://www.reiseberichte-blog.com
http://magnusschmotzle.wordpress.com
http://markus-und-julia.blogspot.com



