Trekking-Rucksack oder Koffer
May 19, 2009 by Christian
Kategorie Reisevorbereitung
Vor der Abreise nach Australien machen sich viele Gedanken um die passenden Gepäckstücke. Wenn mich jemand danach fragt empfehle ich meist einen Trekking-Rucksack. Ganz einfach aus dem Grund, da es einfach am praktischsten ist wenn man viel unterwegs ist. Einfach auf den Rücken packen und los gehts.
Ein Nachteil gegenüber einem Rollkoffer mag vielleicht sein, dass man nicht so leicht Zugriff auf das Gepäck hat aber wenn man geschickt packt kann man auch was das angeht mit einem Trekking Rucksack mit der Zeit gut auskommen. Spätestens dann wenn man mal spontan ins Meer springen möchte und merkt die Badehose ist ganz unten eingepackt. Also daher logischerweise z.B. Regenzeug und Schmutzwäche ganz unten einpacken und den Daunenschlafsack oben. Ich hab mir das während meiner Australienreise recht schnell angewöhnt. Seit dem verreise ich grundsätzlich lieber nur noch mit einem Trekking-Rucksack.
Besonders praktisch sind zudem die vielen Verstaumöglichkeiten. Schnell mal die Isomatte für ein Picknick herausziehen oder die Trinkflasche ohne absetzen aus dem Seitenfach herausholen.
Wenn man mehrere Monate an einem Ort verweilen möchte und wenn man nicht vor hat großartig durch das Land zu reisen macht ein Rollkoffer auch nur bedingt Sinn. Man bedenke den Transport vom Flughafen in den Zug oder Bus und von dort ins Hostel. Bei unebenem Boden kann so ein Rollkoffer auch eine Qual sein. Ich habe diese Situationen desöfteren mit einem Schmunzeln beobachten können.
Wer Sicherheitsbedenken hat kann sich auch kleine Schlösser zulegen, die zumindest das Gewissen etwas beruhigen und Gelegenheitsdiebe fern halten. Klar, den Rucksack kann man auch aufschneiden aber wo ein Wille ist, da ist auch immer ein Weg. Während meines mehrmonatigen Aufenthalts ist mir aber von keinem Backpacker ein Diebstahl zu Ohren gekommen.
Eine perfekte Ergänzung zu einem Trekking-Rucksack ist ein Tagesrucksack. Für Ausflüge oder Aufenthalte an Stränden ist so ein kleiner zusätzlicher Rucksack viel praktischer und nimmt auch nicht besonders viel Platz ein.
Bester Job der Welt
Es war nun einige Wochen in aller Munde. Die Tourismusbehörde von Queensland hatte einen wirklichen Traumjob zu vergeben und es jedem freigestellt sich zu bewerben. Dabei wurde zugleich eine der größten PR-Aktionen ins Leben gerufen, die es zu um einen Job wohl je gab.
Hier ist das Promotion-Video dazu:
Und dieser Job kann sich wirklich sehen lassen. Sechs Monate lang auf Hamilton Island in einer Luxus-Villa leben, das Great Barrier Reef einen Steinwurf entfernt und dafür auch noch 80.000 Euro erhalten. Dafür muß man lediglich in dieser Zeit als Insel Ranger tätig werden und Australien Reiseberichte verfassen. Da könnte man durchaus neidisch werden. Entsprechend groß war auch die Resonanz auf diese Ausschreibung. Bewerben konnte man sich über eingeschickte Videobotschaften, von denen die Besten ausgesucht wurden.
Unter den Finalisten war auch eine deutsche Bewerberin, die es aber leider nicht ganz gesachafft hat. Auch das ist immerhin schon eine reife Leistung, da es zahlreiche Bewerbungen aus über 200 Ländern gab. An dieser Stelle einen schönen Gruß an Mirjam Novak aus Bayern.
Gewonnen hat von den 15 Finalisten schließlich der 34-jährige Engländer Ben Southall.
80.000 Euro scheinen vielleicht etwas übertrieben für ein halbes Jahr Arbeit. Betrachtet man das Ganze allerdings aus marketingtechnischer Sicht, dann ist es spotbillig gewesen. Wenn sogar CNN davon berichtet will das was heißen. Bei dieser cleveren Idee kann man vor der Tourismusbehörde Queenslands nur den Hut ziehen. So eine weltweite Werbekampagne wäre wohl unbezahlbar gewesen und hätte niemals diese Aufmerksamkeit erlangt.
Mehr Infos auf www.islandreefjob.com



