Wombats
Wombats gehören zu den Beutelsäugern und sehen aus wie kleine Bären. Diese “Miniaturbären” sind Pflanzenfresser und hausen in Höhlen. Gelegentlich wird ihnen auch eine Ähnlichkeit mit den Koalas unterstellt.
Ein Wombat erreicht eine durchschnittliche Größe von etwa 100 cm und kann bis zu 40 kg schwer werden. Die Weibchen sind meist größer und schwerer als die Männchen. Durch die kleinen Beinchen wirken sie recht pummelig und ihr Gebiss ähnelt dem von Nagetieren. Aber mit nur 24 Zähnen halten sie damit den Rekord für die wenigsten Zähne bei Beuteltieren.
Wombats sind in fast ganz Australien zu Hause und graben sich mit ihren scharfen Krallen Höhlen in das Erdreich. Dabei graben sie sich manchmal fast vier Meter in die Tiefe und errichten weit verzweigte Tunnel unter der Erde.
Einer der größten Feinde der Wombats ist der Dingo. Deshalb verlassen sie tagsüber ihre Höhlen nicht und suchen nur im Schutz der Dunkelheit nach Nahrung. Gegenüber Artgenossen verteidigen sie ihr Territorium vehement. Das kann vereinzelt auch zu ernsthaften Verletzungen führen, da Wombats ein recht kräftiges Gebiss haben.
Am erstaunlichsten ist die Geschwindigkeit mit der sich Wombats fortbewegen können. Bis zu 40 km/h schnell werden diese stämmigen und träge wirkenden Tiere werden.
Manche Arten sind bereits vom Aussterben bedroht. So auch das Haarnasenwombat von dem es weltweit leider nur noch 110 Exemplare gibt.
Laurence erreicht Stufe 5
Der erste Zyklon der Saison bewegt sich weiter entlang der Küste und hat bedrohliche Außmaße angenommen. Laurence wird voraussichtlich direkt auf Derby treffen wenn er seinen Kurs weiter hält.
Der Sturm hat mittlerweile eine Stärke der Kategorie 5 erreicht und bewegt sich weiter auf das Festland zu. Laut Wetterexperten besteht allerdings noch eine kleine Chance, dass er zurück aufs Meer gedrängt wird und sich auflöst. Seine Geschwindigkeit beträgt mittlerweile 285km/h. Die Einwohner wurden dazu aufgefordert in ihren Häusern zu bleiben und sich auch nicht in Fahrzeugen fortzubewegen.
Es wurden bereits einiges Straßen, Flughäfen und öffentliche Einrichtungen in der Region gesperrt, daraunter auch der Great Northern Highway in West Australien. Sicherheitstufe rot wurde neben Derby auch für die Inseln Koolan and Cockatoo Island ausgerufen.
Der Zyklon ist zwar relativ klein aber sehr intensiv und daher nicht zu unterschätzen. Laut australischen Medien gab es bisher nur leichte Sachschäden und keine Verletzten.
Auf dem Video sieht man welche gigantischen Kräfte bei einem Zyklon freigesetzt werden. Zu sehen ist der Gap Zyklon vom 16. November 2008, der über Brisbane hinweg fegte.
Steckbrief Australien
| Einwohner: | 21 Mio (ca. 500.000 Aborigines) |
| Einwohnerdichte: | 2,7 Einwohner pro km² |
| Küstenlänge: | 35.000 km² |
| Größte Stadt: | Sydney |
| Hauptstadt: | Canberra |
| Verkehr: | Linksverkehr |
| Religion: | 70% gehören dem Christentum an |
| Bundesstaat mit der größten Fläche: | Western Australia |
| Bundesstaat mit den meisten Einwohnern: | New South Wales |
| Höchster Berg: | Mount Kosciuszko mit 2228 m |
| Tiefster Punkt: | Lake Eyre mit 15 m unter dem Meeresspiegel |
| Währung: | Australischer Dollar (AUD) |
| Landessprache: | Englisch |
| Internationales Autokennzeichen: | AUS |
| Klimazonen: | Tropisch, Subtropisch und gemäßigtes Klima |
Zyklon Laurence bewegt sich auf die Küste zu
Australien ist wieder einmal von einem Zyklon bedroht. Diesmal betrifft es die Region an der Kimberley Küste. Zyklon Laurence wurde in die Kategorie 4 eingestuft.
Am Mittwoch soll der Zyklon auf die Küste treffen. Es ist bisher der erste Zyklon in dieser Saisaon. Voraussichtlich trifft Laurence zwischen Kalumburu und der Kuri Bay auf die Küste Australiens. Menschen die in Kury Bay wohnen wurden bereits mit der Sicherheitsstufe rot vorgewarnt. Die Bewohner von Koolan Island and Cockatoo Island wurden über die Sicherheitsstufe blau in Kenntniss gesetzt.
Es wird ebenso mit starken Regenfällen in dieser Region gerechnet, was zu Überschwemmungen führen kann. Dies ist besonders in tropischen Regionen Australiens eine Gefahr, da so Krokodile ihr Gebiet ausweiten und eine zusätzliche Bedrohung für die Anwohner bedeuten.
Laurence ist am Sonntag über der Timor Sea entstanden und hat sich von einem Kategorie 1 Zyklon zur Kategorie 4 entwickelt.
Australien will Internet filtern
Wie heise berichtet will nun auch Australien eine Internetzensur durchsetzen. Dabei müssen die Internet Service Provider bis 2011 sogenannte Filter zur Verfügung stelllen können um diverse Inhalte auszusperren.
Der zuständige Minister Stephen Conroy kündigte an, dass es eine einjährige Einführungsphase geben wird und anschließend entsprechende Filter greifen. Australien bezeichnet unerwünschte Inhalte aus dem Ausland als sogenanntes “Refused Classification-rated Material”. Darunter fällt der sexuelle Mißbrauch von Kindern, gewaltverherrlichende Informationen und Bilder sowie Drogenkonsum.
Detailiertere Infos stellt die Regierung über FAQ`s auf ihrer Webseite vor. Die Australian Communications and Media Authority wird dazu eine Blacklist verwalten. Alle Seiten die auf dieser Liste landen sollen von den Providern herausgefiltert werden.
Auch hierzulande wurde bereits Kritik bezüglich einer Internetzensur laut. Die Absichten sind ja erstmal nicht verkehrt sofern sie denn wirklich nur verbotenen Inhalte sperren. Die Gefahr besteht allerdings, dass man evtl. manche Webseiten zu Unrecht in diesen Filter hineindrängt. Zweifelhaft ist auch die Tatsache, dass es eine öffentliche Beschwerdestelle für zweifelhafte Domains geben soll.
Vertraut der australische Staat seinen Bürgern nicht oder wieso entmündigt man die Bürger auf diese Weise? Nur weil etwas im Internet zu finden ist heisst es ja noch lange nicht, dass Straftaten eine Folge dessen sind. Sei es Terrorismus, Gewalt oder Drogenkonsum. Und leider ist auch den mißbrauchten Kindern damit nicht geholfen, viel wichtiger wäre die Energie zu investieren um solche Bilder erst gar nicht entstehen zu lassen. Selbst wenn 10 Seiten gefiltert werden entstehen 100 neue.
Ich bin was Zensur angeht nach wie vor sehr skeptisch. Daher denke ich auch, dass durch massive Kontrolle die genannten Probleme mit Sicherheit nicht gelöst werden. Das Einzige was gewiss eintreten wird ist das verstärkte Mißtrauen gegenüber dem Staat.



