Australien mit dem Auto erleben und entdecken

Für viele Australienbesucher stellt sich in der Planungsphase die Frage, wie man sich vor Ort am besten fortbewegt. Dies hängt natürlich stark davon ab, wie viel Zeit man mitbringt und welche Ziele man ansteuern möchte. Australien ist groß und die Distanzen sollten nicht unterschätzt werden. Für Kurzzeitbesucher ist eine Kombination aus Mietwagen und Inlandsflügen mit Sicherheit eine gute Wahl - allerdings auch sehr kostspielig.

Reisende die einen längeren Aufenthalt in Australien planen, sollten einen Autokauf in Ihre Überlegungen mit einbeziehen. Ab einer Dauer von mindestens drei Monaten kann sich ein eigenes Fahrzeug nämlich durchaus lohnen. Besonders beliebt ist das eigene Gefährt bei Backpackern, die Work and Travel in Australien machen. Viele bleiben bis zu einem Jahr, bereisen dabei das gesamte Land und genießen die Freiheit und Unabhängigkeit, die einem die eigenen vier Räder bieten.

Nicht selten ist dies sogar die günstigste Variante der Fortbewegung und im Bestfall verkauft man das Fahrzeug am Ende der Reise mit minimalem Verlust. Natürlich bringt ein Autokauf auch ein gewisses Risiko mit sich. Unerwartete Reparaturen können schnell zur Stolperfalle werden. Deswegen sollte man sich vorher gut informieren und alles ordentlich überprüfen lassen. Man sollte auch ein wenig Ahnung von der Materie haben und ein gewisses Verhandlungsgeschick mitbringen. In den meisten Fällen kaufen Backpacker Autos von anderen Backpackern. Diese Fahrzeuge sind oft ideal ausgestattet, aber auch nicht selten in einem eher fragwürdigen Zustand. In jedem Fall sollte man sich ein wenig Zeit lassen und den Kauf nicht überstürzen.

Eine andere Frage, die man sich in diesem Zusammenhang dann stellen muss, ist, welche Art von Fahrzeug für einen in Frage kommt. In der Regel kann man drei Kategorien ausmachen:
  • Stationwaggon (Kombi)
  • Campervan
  • Geländewagen (4x4)
Ein Stationwaggon hat viel Platz, ist komfortabel und relativ günstig zu bekommen. Allerdings liegt der Fokus hier eher bei der Fortbewegung und die Nächte müssen in der Regel in einer Unterkunft oder im Zelt verbracht werden.
Hierin liegt der Vorteil eines Campervans – man hat sein Bett immer dabei. Insgesamt steht einem mehr Platz zur Verfügung und man kann sich auch ganz gut die Zeit in dem Fahrzeug vertreiben.

Beide Fahrzeuge sind meistens nur für asphaltierte Straßen geeignet. Und da es in Australien, sobald man die großen Städte verlässt, viele unbefestigte Straßen gibt und diese auch oft zu sehr interessanten Sehenswürdigkeiten führen, ist ein Geländewagen eine weitere Alternative.

Die besten Anlaufstellen für Inserate sind die schwarzen Bretter in Hostels und Supermärkten, Anzeigen in den Tageszeitungen und der Autohändler um die Ecke.

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