Erneuter Rekordversuch beim Segeln
Die jüngste Weltumseglerin Jessica Watson bekommt Konkurrenz. Jessica Watson, gerade mal 16 Jahre alt, startete ihre Reise in Sydney und hat mittlerweile den Äquator überquert. Auf ihrem Blog http://www.youngestround.blogspot.com/ berichtet sie regelmäßig über ihre Erlebnisse auf hoher See. Sollte sie die Weltumsiedlung bezwingen, wird ihr Rekord jedoch nicht lange halten.
Abby Sunderland, ebenfalls 16 Jahre alt, jedoch einige Monate jünger als Jessica startete gestern in Kalifornien das gleiche Vorhaben. Ihr älterer Bruder Zac hat bereits Geschichte geschrieben, da auch er bereits 13 Monate lang alleine auf hoher See unterwegs war und bei seiner Ankunft gerade mal 17 Jahre alt war. Auch sein Rekord wurde aber mittlerweile schon gebrochen.
Beide Teenager haben Webseiten auf denen sie bereits Produkte vermarkten. Das wirtschaftliche Interesse scheint bei beiden also auch keine unwesentliche Rolle zu spielen, was man ihnen aber auch nicht verdenken kann.
Der Vater von Abby habe seine Tochter drei Jahre lang versucht von diesem Vorhaben abzubringen, jedoch ohne Erfolg. Dies hat wie auch in Australien bei Jessica im Falle von Abby in den USA für Aufsehen gesorgt. Diese Sorge scheint doch nicht ganz unbegründet zu sein, da Jessica auf ihrer Reise bereits einigen Gefahren ausgesetzt war.
Auch wenn Kritiker die beiden Mädchen für die Reise zu jung halten muss man ihren Mut dennoch bewundern und hoffen, dass es für beide gut ausgeht – Rekord hin oder her.
Mehr dazu: http://www.news.com.au/
Zyklon Olga vor Cairns
Erneut wird Queensland laut australischen Medien von einem tropischen Wirbelsturm bedroht. Die Einwohner im Norden von Queensland wurden bereits gewarnt, dass Olga demnächst auf die Küste treffen wird.
Die Menschen wurden auch bereits dazu aufgefordert ihre Notfall-Kits aufzustocken, da die Gefahr von Überflutungen besteht und dadurch einige Häuser von der Zivilisation abgeschnitten werden. Momentan befindet sich Olga 500 km östlich von Cairns.
Das Bureau of Meteorology hat bereits Flutwarnungen für die Küstengebiete zwischen Cooktown und Cardwell ausgestellt.
Einwohner wurden dringlich darauf hingewiesen die Warnungen ernst zu nehmen und sich auf den Wirbelsturm einzustellen. Viele Menschen reagieren hier recht nachlässig und haben sich noch nicht ausreichend mit notwendigen Medikamenten und Nahrungsmitteln sowie Wasser versorgt. Manche Einwohner unterschätzen die Gefahr einer Isolation durch die Überflutung von Hauptverkehrsadern. Durch einen Zyklon werden Bäche und Abwasserkanäle zu reißenden Wassermassen und zerstören alles was ihnen in den Weg kommt.
Durch den Leichtsinn mancher Bürger gehen Jahr für Jahr Notrufe von Menschen aus ländlichen Gegenden ein. Oft ist die Ursache dafür die Missachtung von Straßensperrungen, wodurch Fahrzeuge mit den Fluten mitgerissen werden. Dieses Verhalten ist äußerst gefährlich.
Das Krisenmanagement warnt daher alle Einwohner dringlichst entsprechende Verkehrszeichen zu befolgen und Straßensperrungen nicht zu ignorieren. Wenn Olga weiterhin auf ihrem Kurs bleibt, wird der Zyklon am Montagmorgen die Küste vor Cairns erreichen.
Große Hitzewelle in New South Wales
Fast für den gesamten Süden von New South Wales wurde ein Feuerverbot verhängt, da ein sehr heißes Wochenende mit glühender Hitze erwartet wird. Die Gefahr durch Buschbrände ist dort momentan sehr hoch. Spitzentemperaturen von bis zu 43 °C werden erwartet.
Besonders in South Western, Northern Riverina und Eastern Riverina ist die Gefahr durch Buschbrände besonders hoch. Ein kühler Wandel ist für Samstag Nachmittag vorhergesagt worden, mit einer Chance von einigen Gewittern im ganzen Bundesstaat.
Am späten Freitagabend hat ein Feuer in der Region um Hunter Valley über 200 Hektar Buschland verbrannt. Das Hunter Valley ist weltweit besonders durch durch sein hervorragendes Weinbaugebiet bekannt. Das Feuer begann am Freitag Nachmittag in der Nähe von Aberdare, in der Nähe von Cessnock, und ist dann in südlicher Richtung bis nach Kearsley vorgestoßen, teilte die NSW Feuerwehr mit.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften mit den Flammen, unter anderem in der Umgebung der Melbourne Street bei Aberdare. Es bestand keine Gefahr für Häuser, aber die NSW Feuerwehr rät den Menschen in der Region wachsam zu bleiben und die Ratschläge der Feuerwehrleute zu befolgen. Die Feuerwehr versuchte das Feuer unter anderem durch Rodung einzugrenzen.
Die Große Hitzewelle betraf auch mehrere Musikfans, die bei einem Open Air Festival der Sonne sehr stark ausgesetzt waren. Es mussten bereits über 250 Personen aufgrund von Dehydratation behandelt werden. Bei diesen Temperaturen ist es gerade in Australien sehr wichtig viel zu trinken.
Mafia in Australien
Auch in Australien scheint sprichwörtlich nicht jeden Tag nur die Sonne. Auch wenn Australien nicht unbedingt für eine hohe Kriminalitätsrate bekannt ist kommen immer wieder mal zwielichtige Geschäfte aus der Unterwelt zu Tage.
Australische Medien berichten aktuell über Drogengangs mit Beziehungen zur Mafia. Demnach haben Gangster Nachtclubs und Discotheken in beliebten Urlaubsregionen Australiens erworben. Die Behörden fanden dabei heraus, dass einer der Drahtzieher bereits aktenkundig und somit unter anderem wegen Drogenhandel, Waffenbesitz, Körperverletzung und anderen Delikten vorbestraft war. Trotz allem war es ihm möglich sich an Nachtclubs an der Goldcoast zu beteiligen.
Einer der Verdächtigen wurde bei den Ermittlungen sogar beim gemeinsamen Konsum von Kokain mit einem bekannten TV-Star beobachtet. Die Untersuchungen stützen sich auf die Observierung, das Abhören von Telefonaten und auf den auffälligen Lebensstil der an den Tag gelegt wurde. Die Gruppe wurde im Reef Casino in Cairns dabei beobachtet wie sie tausende von Dollar verspielten, sich an der Gold Coast mit Edel-Callgirls vergnügten und Beziehungen zu gefährlichen Motorradgangs pflegten.
Die Gangster gingen dabei so leichtsinnig mit ihrer Identität um, dass in einem der Nachtclubs sogar einen sog. “Mafia-Tisch” gab und wilde Kokain-Parties gefeiert wurden.
Einer der Verdächtigen hat Verbindungen zu Kriminellen, die mit der kalabrischen Mafia zusammengearbeitet haben. Dabei wurde bereits 1999 und 2000 Kokain im Gesamtwert von mehr als 30 Millionen Dollar in Steinblöcken geschmuggelt.
Laurence erreicht Stufe 5
Der erste Zyklon der Saison bewegt sich weiter entlang der Küste und hat bedrohliche Außmaße angenommen. Laurence wird voraussichtlich direkt auf Derby treffen wenn er seinen Kurs weiter hält.
Der Sturm hat mittlerweile eine Stärke der Kategorie 5 erreicht und bewegt sich weiter auf das Festland zu. Laut Wetterexperten besteht allerdings noch eine kleine Chance, dass er zurück aufs Meer gedrängt wird und sich auflöst. Seine Geschwindigkeit beträgt mittlerweile 285km/h. Die Einwohner wurden dazu aufgefordert in ihren Häusern zu bleiben und sich auch nicht in Fahrzeugen fortzubewegen.
Es wurden bereits einiges Straßen, Flughäfen und öffentliche Einrichtungen in der Region gesperrt, daraunter auch der Great Northern Highway in West Australien. Sicherheitstufe rot wurde neben Derby auch für die Inseln Koolan and Cockatoo Island ausgerufen.
Der Zyklon ist zwar relativ klein aber sehr intensiv und daher nicht zu unterschätzen. Laut australischen Medien gab es bisher nur leichte Sachschäden und keine Verletzten.
Auf dem Video sieht man welche gigantischen Kräfte bei einem Zyklon freigesetzt werden. Zu sehen ist der Gap Zyklon vom 16. November 2008, der über Brisbane hinweg fegte.



