Wombats

December 17, 2009 by Christian  
Kategorie Tierwelt

Wombats gehören zu den Beutelsäugern und sehen aus wie kleine Bären. Diese “Miniaturbären” sind Pflanzenfresser und hausen in Höhlen. Gelegentlich wird ihnen auch eine Ähnlichkeit mit den Koalas unterstellt.

Ein Wombat erreicht eine durchschnittliche Größe von etwa 100 cm und kann bis zu 40 kg schwer werden. Die Weibchen sind meist größer und schwerer als die Männchen. Durch die kleinen Beinchen wirken sie recht pummelig und ihr Gebiss ähnelt dem von Nagetieren. Aber mit nur 24 Zähnen halten sie damit den Rekord für die wenigsten Zähne bei Beuteltieren.

Wombats sind in fast ganz Australien zu Hause und graben sich mit ihren scharfen Krallen Höhlen in das Erdreich. Dabei graben sie sich manchmal fast vier Meter in die Tiefe und errichten weit verzweigte Tunnel unter der Erde.

Einer der größten Feinde der Wombats ist der Dingo. Deshalb verlassen sie tagsüber ihre Höhlen nicht und suchen nur im Schutz der Dunkelheit nach Nahrung. Gegenüber Artgenossen verteidigen sie ihr Territorium vehement. Das kann vereinzelt auch zu ernsthaften Verletzungen führen, da Wombats ein recht kräftiges Gebiss haben.

Am erstaunlichsten ist die Geschwindigkeit mit der sich Wombats fortbewegen können. Bis zu 40 km/h schnell werden diese stämmigen und träge wirkenden Tiere werden.

Manche Arten sind bereits vom Aussterben bedroht. So auch das Haarnasenwombat von dem es weltweit leider nur noch 110 Exemplare gibt.

Australiens Hai Flüsterer

December 11, 2009 by Christian  
Kategorie Tierwelt

Australische Medien berichten momentan über ein recht spannendes Thema. Dass Haie oft zu unrecht als menschenfressende Ungeheuer angesehen werden ist ja kein Geheimnis. Ein australischer Wissenschaftler wollte dies nun beweisen.

Zu diesem negativen Image der Haie hat wohl auch die Filmreihe “Der weiße Hai” entscheidend beigetragen. Aber auch die Medien stellen Haie oft als Killermaschinen dar, wenn mal wieder ein Surfer von einem Hai attakiert wurde. Tagelang hört man dann in lokalen TV- und Radiosendern oder entsprechenden überregionalen Boulevardmagazinen nichts anderes mehr. Oft wird der Hai dann solange gejagt bis man ihn letztendlich erledigt und zur Schau stellt.  Als ob das noch irgendwas ändern würde wenn man das, meiner Meinung nach auch in diesen Fällen, unschuldige Tier zur Strecke bringt.

Fakt ist, dass der Mensch nun mal in den Lebensraum der Haie eindringt und nicht umgekehrt. Die Haie verwechseln Surfer oft einfach nur mit Robben, daher die vermehrten Attacken auf selbige. Aus diesem Grund gibt es auch nur sehr wenige Angriffe auf Taucher.

Zurück zum vorhin erwähnten Thema. Leon Deschamps, den man schon als Hai Flüsterer bezeichnet, beweist nun das Haie durchaus friedliche Lebewesen sein können. Als sich in der Shark Bay ein paar Tigerhaie über einen toten Wal hermachen ergreift der Wissenschaftler seine Chance und stellt sich zwischen Futter und Haie. Wie man sich vorstellen kann sind Haie gerade im Fressrausch nicht besonders über Gesellschaft erfreut. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass sich die Tigerhaie in aller Seelenruhe von Leon Deschamps streicheln lassen.

Trotz allem ist es wie mit allen wildlebenden Tieren – sie sind nun mal unberechenbar. Zur Nachahmung ist das Verhalten sicher nicht empfohlen, aber seht selbst.

6000 Kamele zum Abschuss freigegeben

December 1, 2009 by Christian  
Kategorie Tierwelt

Wie die Tagesschau berichtet hat Australien 6000 Kamele zum Abschuss freigegeben. Die Tiere streifen schon seit Wochen ohne Nahrung und Wasser durch das Outback.

Auf ihrer vergeblichen Suche sind sie mittlerweile in bewohnte Gegenden Australiens vorgedrungen. Sie trampeln Zäune nieder und verwüsten die Vorgärten der Anwohner. In Docker River haben sie sogar einen Flugplatz beschädigt und die Landebahn blockiert.

Das geht sogoar so weit, dass sich die Bewohner von Docker River nicht mehr aus dem Haus trauen weil sie von den Kamelen belagert werden. Durch die große Anzahl der Tiere wurde der Boden dermaßen aufgewühlt, dass auch Trinkwasserleitungen beschädigt und Wassertanks verseucht wurden.

Der zuständige Minister greift nun zu drastischen Maßnahmen und will die 6000 Tiere erschiessen lassen. Die Kamele sollen ins Outback zurückgetrieben werden und dort schließlich verwesen. Das gleiche Problem hat Australien schon seit Jahren mit den sich rasch verbreitenden Känguruhs. Diese sind zu einer regelrechte Plage geworden und werden von unzähligen Jägern im Zaum gehalten.

Weitere Infos
http://www.deepwave-blog.de
http://blog.nz-online.de/tiergarten
http://quadraturacirculi.de

Zehn beeindruckende Bewohner des Great Barrier Reefs

March 29, 2009 by Christian  
Kategorie Tierwelt

Das Great Barrier Reef ist eines der artenreichsten Gebiete unserer Erde und beherbergt eine Vielzahl von außergewöhnlichen Fischen, Schwämmen, Muscheln und anderen Lebewesen.

Die Ozeane sind immer noch die am wenigsten erforschten Gebiete der Welt, daher gibt es von Meeresbiologen immer wieder Meldungen über neue und kuriose Arten. Hier sind zehn beeindruckende und zum Teil recht außergewöhnliche Bewohner des Great Barrier Reefs.

Rotfeuerfisch

Die Schönheit der Rotfeuerfische ist trügerisch, da die Rückenflosse ein sehr starkes Gift enthält. Rotfeuerfische sind nur Nachts aktiv und haben keine Scheu vor Tauchern, legen aber kein aggresives Verhalten an den Tag. Die meisten Verletzungen in Zusammenhang mit Rotfeuerfischen treten deshalb auch nicht im Meer sondern in Aquarien auf. Wegen seiner Pracht wird er oft in Gefangenschaft gehalten und zur Schau gestellt, so wird ihm seine Schönheit leider zum Verhängnis.

Teppichhai

Teppichhaie oder Wobbegongs sind Verwandte der weitaus bekannteren Ammenhaie. Teppichhaie sind ungefährlich solange sie sich nicht bedroht fühlen. Sie halten sich meist am Meeresboden auf und graben sich dort in den Sand ein. Wie man auch auf dem Foto erkennen kann ist die Tarnung nahezu perfekt.

Muräne

Muränen erinnern durch ihr äußeres an Aale sind aber weitaus gefährlicher, da sie Tauchern durch ihre teilweise beachtliche Größe ohne Schwierigkeiten eine Hand abbeißen können. Sie verstecken sich meist in Korallenriffen und lauern dort auf ihre Beute. Muränen sind zwar nicht angriffslustig aber wenn sie sich bedroht fühlen ist es ratsam ihnen nicht zu Nahe zu kommen.

Ananas-Seewalze

Die Ananas-Seewalze gehört zur Familie der Seegurken und kann bis zu 75 cm lang werden. Manche Fische machen sich ihre Beschaffenheit zu Nutze und legen sich zwischen den Stacheln auf die Lauer. Sie gelten in vielen Gourmet Restaurants als Delikatesse und werden unter dem Namen “Prickly Redfish” auf der Speisekarte angeboten.

Tintenfisch

Derzeit gibt es etwa 800 Arten von Tintenfischen. Gelegentlich spricht man auch von Tintenschnecken, da sie zu den Wirbeltieren gehören und somit keine Fische sind. Fühlt sich ein Tintenfisch bedroht entleert er seinen Tintensack und vernebelt seinem Angreifer die Sicht. Die Blaufärbung der Tinte entsteht durch Kupferproteine.

Steinfisch

Steinfische gehören zu den giftigsten Fischen der Welt. Durch die Rückenflossen sondern sie ihr Gift an den Angreifer ab. Besonders gefährlich für Taucher, die den gut getarnten Fisch oft nicht erkennen und aus Versehen auf ihn treten. Das Gift ist extrem schmerzhaft und kann auch für Menschen tödlich sein.

Seeanemone

Seeanemonen sind sogenannte Blumentiere ohne Skellet. Sie leben allerdings alleine und bilden im Vergleich zu anderen Blumentieren keine Kolonien. Es gibt über 1000 Arten, die bis zu 150cm breit werden können. Auf ihrer Fußscheibe können sie sich auch ganz langsam über den Meeresboden fortbewegen.

Riesenmuschel

Riesenmuscheln gehören zu der Gattung der Venusmuscheln und können bis zu 500 kg schwer und 150 cm breit werden. Bisher ist ein tödlicher Fall eines Perlenmuscheltauchers bekannt, der 1930 auf den Philippinen von einer Riesenmuschel eingeklemmt wurde weil er versuchte die Perle zu entnehmen.

Napoleon-Lippfisch

Der Napoleon Lippfisch verdankt seinen Namen dem außergewöhnlichen Mund. Durch Überfischung ist er vom Aussterben bedroht. Er kann bis zu 200kg schwer werden.

Clown Fische

Die größte Bekanntheit haben diese Fische wohl durch den Film “Findet Nemo” erlangt. Kurz nach der Ausstrahlung dieses Films waren Clown Fische in den meisten Zoohandlungen ausverkauft. Das auffälligste Merkmal von Clown Fischen sind ihre kräftigen Farbtöne.

Schlangen und Spinnen per Luftpost

September 24, 2008 by Christian  
Kategorie Tierwelt

Die Zollfahnder am Flughafen von Sydney staunten nicht schlecht als sie ein auffälliges Paket kontrollierten. Darin befand sich nicht etwa schmutzige Unterwäsche oder abgelaufene Nahrungsmittel, sondern exotische Tiere.

Um genau zu sein handelte es sich um fünf Pythons und zwei Vogelspinnen. Die Tiere wurden in den USA notdürftig eingepackt und auf die Reise nach Australien geschickt. Mein erster Gedanke dabei war – gibt es in Australien nicht schon genug Schlangen und Spinnen? Besonders da es nicht gerade mit geringem Risiko verbunden ist sich auf sowas einzulassen.

Den Empfänger des Päckchens erwartet nun eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren und/oder eine Geldstrafe im fünfstelligen Euro-Bereich. Die Tiere mussten aufgrund der Einreise-Bestimmungen leider getötet werden.

Ich hab mich bei meiner Australien-Einreise nicht mal getraut mit einen Krümel Brot durch den Zoll zu gehen, aber manche Menschen sind da wohl schmerzfreier. Sogar im Flugzeug lief noch ein kleines Filmchen mit dem “Crocodile Hunter”, der einem die diesbezügliche Situation in Australien näher brachte.

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