Schlangen und Spinnen per Luftpost

Die Zollfahnder am Flughafen von Sydney staunten nicht schlecht als sie ein auffälliges Paket kontrollierten. Darin befanden sich nicht etwa schmutzige Unterwäsche oder abgelaufene Nahrungsmittel, sondern exotische Tiere.

Um genau zu sein handelte es sich um fünf Pythons und zwei Vogelspinnen. Die Tiere wurden in den USA notdürftig eingepackt und auf die Reise nach Australien geschickt. Mein erster Gedanke dabei war - gibt es in Australien nicht schon genug Schlangen und Spinnen? Besonders da es nicht gerade mit geringem Risiko verbunden ist, sich auf so etwas einzulassen.

Den Empfänger des Päckchens erwartet nun eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren und/oder eine Geldstrafe im fünfstelligen Euro-Bereich. Die Tiere mussten aufgrund der Einreise-Bestimmungen leider getötet werden.

Ich hab mich bei meiner Australien-Einreise nicht mal getraut mit einem Krümel Brot durch den Zoll zu gehen, aber manche Menschen sind da wohl schmerzfreier. Sogar im Flugzeug lief noch ein kleines Filmchen mit dem "Crocodile Hunter", der einem die diesbezügliche Situation in Australien näher brachte.

Kommentare zu Schlangen und Spinnen per Luftpost

Lana 29.10.2008 00:43

Schmutzige Unterwäsche wär spektakulärer gewesen.
Aber schade um die schönen Tiere ...

Anne 19.07.2009 02:06

So eine ähnliche Geschichte hat sich jetzt zwischen UK und Down Under abgespielt.

Eine Riesenspinne hat es wohl nicht mehr in Australien halten können und sie hat sich kurzerhand auf Reisen gemacht. Die Briten wollten aber nichts mit dieser Art von "Immigranten" zu tun haben und haben sie kurzerhand zurückgesandt. Verständlich, oder? ;-)

(Ich hoffe, diese kleine Story ist etwas lustiger, als die Trackbacks, die für gewöhnlich zwischen unseren Seiten ausgetauscht werden *grins*)

Liebe Grüße und mach weiter so
Anne

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