Zehn beeindruckende Bewohner des Great Barrier Reefs
Das Great Barrier Reef ist eines der artenreichsten Gebiete unserer Erde und beherbergt eine Vielzahl von außergewöhnlichen Fischen, Schwämmen, Muscheln und anderen Lebewesen.
Die Ozeane sind immer noch die am wenigsten erforschten Gebiete der Welt, daher gibt es von Meeresbiologen immer wieder Meldungen über neue und kuriose Arten. Hier sind zehn beeindruckende und zum Teil recht außergewöhnliche Bewohner des Great Barrier Reefs.
Rotfeuerfisch
Die Schönheit der Rotfeuerfische ist trügerisch, da die Rückenflosse ein sehr starkes Gift enthält. Rotfeuerfische sind nur nachts aktiv und haben keine Scheu vor Tauchern, legen aber kein aggressives Verhalten an den Tag. Die meisten Verletzungen in Zusammenhang mit Rotfeuerfischen treten deshalb auch nicht im Meer sondern in Aquarien auf. Wegen seiner Pracht wird er oft in Gefangenschaft gehalten und zur Schau gestellt, so wird ihm seine Schönheit leider zum Verhängnis.
Teppichhai
Teppichhaie oder Wobbegongs sind Verwandte der weitaus bekannteren Ammenhaie. Teppichhaie sind ungefährlich solange sie sich nicht bedroht fühlen. Sie halten sich meist am Meeresboden auf und graben sich dort in den Sand ein. Wie man auch auf dem Foto erkennen kann ist die Tarnung nahezu perfekt.
Muräne
Muränen erinnern durch ihr Äußeres an Aale, sind aber weitaus gefährlicher da sie Tauchern durch ihre teilweise beachtliche Größe ohne Schwierigkeiten eine Hand abbeißen können. Sie verstecken sich meist in Korallenriffen und lauern dort auf ihre Beute. Muränen sind zwar nicht angriffslustig aber wenn sie sich bedroht fühlen ist es ratsam ihnen nicht zu nahe zu kommen.
Ananas-Seewalze
Die Ananas-Seewalze gehört zur Familie der Seegurken und kann bis zu 75 cm lang werden. Manche Fische machen sich ihre Beschaffenheit zu Nutze und legen sich zwischen den Stacheln auf die Lauer. Sie gelten in vielen Gourmet Restaurants als Delikatesse und werden unter dem Namen "Prickly Redfish" auf der Speisekarte angeboten.
Derzeit gibt es etwa 800 Arten von Tintenfischen. Gelegentlich spricht man auch von Tintenschnecken, da sie zu den Wirbeltieren gehören und somit keine Fische sind. Fühlt sich ein Tintenfisch bedroht entleert er seinen Tintensack und vernebelt seinem Angreifer die Sicht. Die Blaufärbung der Tinte entsteht durch Kupferproteine.
Steinfisch
Steinfische gehören zu den giftigsten Fischen der Welt. Durch die Rückenflossen sondern sie ihr Gift an den Angreifer ab. Besonders gefährlich für Taucher, die den gut getarnten Fisch oft nicht erkennen und aus Versehen auf ihn treten. Das Gift ist extrem schmerzhaft und kann auch für Menschen tödlich sein.
Seeanemone
Seeanemonen sind sogenannte Blumentiere ohne Skelet. Sie leben allerdings alleine und bilden im Vergleich zu anderen Blumentieren keine Kolonien. Es gibt über 1000 Arten, die bis zu 150cm breit werden können. Auf ihrer Fußscheibe können sie sich auch ganz langsam über den Meeresboden fortbewegen.
Riesenmuschel
Riesenmuscheln gehören zu der Gattung der Venusmuscheln und können bis zu 500 kg schwer und 150 cm breit werden. Bisher ist ein tödlicher Fall eines Perlenmuscheltauchers bekannt, der 1930 auf den Philippinen von einer Riesenmuschel eingeklemmt wurde weil er versuchte die Perle zu entnehmen.
Napoleon-Lippfisch
Der Napoleon Lippfisch verdankt seinen Namen dem außergewöhnlichen Mund. Durch Überfischung ist er vom Aussterben bedroht. Er kann bis zu 200 kg schwer werden.
Clown Fische
Die größte Bekanntheit haben diese Fische wohl durch den Film "Findet Nemo" erlangt. Kurz nach der Ausstrahlung dieses Films waren Clown Fische in den meisten Zoohandlungen ausverkauft. Das auffälligste Merkmal von Clown Fischen sind ihre kräftigen Farbtöne.