Wombats

Wombats gehören zu den Beutelsäugern und sehen aus wie kleine Bären. Diese "Miniaturbären" sind Pflanzenfresser und hausen in Höhlen. Gelegentlich wird ihnen auch eine Ähnlichkeit mit den Koalas unterstellt.

Ein Wombat erreicht eine durchschnittliche Größe von etwa 100 cm und kann bis zu 40 kg schwer werden. Die Weibchen sind meist größer und schwerer als die Männchen. Durch die kleinen Beinchen wirken sie recht pummelig und ihr Gebiss ähnelt dem von Nagetieren. Aber mit nur 24 Zähnen halten sie damit den Rekord für die wenigsten Zähne bei Beuteltieren.

Wombats sind in fast ganz Australien zu Hause und graben sich mit ihren scharfen Krallen Höhlen in das Erdreich. Dabei graben sie sich manchmal fast vier Meter in die Tiefe und errichten weit verzweigte Tunnel unter der Erde.

Einer der größten Feinde der Wombats ist der Dingo. Deshalb verlassen sie tagsüber ihre Höhlen nicht und suchen nur im Schutz der Dunkelheit nach Nahrung. Gegenüber Artgenossen verteidigen sie ihr Territorium vehement. Das kann vereinzelt auch zu ernsthaften Verletzungen führen, da Wombats ein recht kräftiges Gebiss haben.

Am erstaunlichsten ist die Geschwindigkeit mit der sich Wombats fortbewegen können. Bis zu 40 km/h schnell werden diese stämmigen und träge wirkenden Tiere werden.

Manche Arten sind bereits vom Aussterben bedroht. So auch das Haarnasenwombat von dem es weltweit leider nur noch 110 Exemplare gibt.

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